Meine Essensplanung für die Familie gegen das tägliche „Was koche ich bloss?“

Jeden Tag die gleiche Frage. Genau deshalb habe ich angefangen, unsere Essensplanung bewusster anzugehen.
Essensplanung für die Familie darf einfach und unkompliziert sein.
Inhaltsverzeichnis

„Mama, was gibt es zu essen?“

Diese Frage gehört wahrscheinlich in fast jeder Familie zum Alltag. Und obwohl sie eigentlich völlig harmlos ist, kann sie mich an manchen Tagen erstaunlich stressen. Denn es geht gar nicht nur darum, schnell irgendetwas auf den Tisch zu stellen. Es soll allen schmecken und möglichst ausgewogen sein.

Früher habe ich oft erst am Nachmittag überlegt, was ich kochen könnte. Heute plane ich unser Essen einmal pro Woche grob vor.

Mit der Zeit ist daraus ein System entstanden, das mir vor allem eines abnimmt: jeden Tag wieder neu überlegen zu müssen.

Warum ich plane

Für mich ist Essensplanung für die Familie vor allem eine Frage von Mental Load: Was essen wir heute? Was ist noch da? Was muss weg? Was mögen alle? Was fehlt?

Jede dieser Fragen ist für sich nicht schlimm. Zusammen kosten sie aber Zeit und Energie.

Mit einem einfachen Essensplan weiß ich, welche Gerichte in den nächsten Tagen auf den Tisch kommen könnten, ohne mich schon im Voraus auf einen bestimmten Tag festzulegen.

Vom Essensplan zur Einkaufsliste

Der Essensplan ist die Grundlage meiner Familienküche. Ich notiere einige Gerichte, die wir in der kommenden Woche essen könnten, und schreibe gleichzeitig die Zutaten auf, die noch fehlen. So entstehen Essensplan und Einkaufsliste in einem Schritt.

Dabei schaue ich zuerst, was noch im Kühlschrank liegt, was die Vorratsschublade hergibt und was sich noch in der Tiefkühltruhe befindet. Oft ergeben sich daraus schon die ersten Ideen.

Wie ich meinen Essensplan erstelle, habe ich hier ausführlicher beschrieben.

Der Wocheneinkauf

Mit der fertigen Einkaufsliste erledige ich möglichst einen großen Einkauf pro Woche.

Natürlich klappt das nicht immer. Manchmal geht die Milch zur Neige – sehr zum Leidwesen meines Mannes – oder jemand hat genau die Zutat aufgebraucht, die ich noch brauchte.

Trotzdem spare ich mir damit viele spontane Wege zum Supermarkt und kaufe deutlich gezielter ein.

Wie ich unseren Wocheneinkauf plane, habe ich hier aufgeschrieben.

Woher ich meine Ideen nehme

Damit ist die organisatorische Seite erledigt. Bleibt noch die Frage, was überhaupt auf dem Essensplan stehen soll.

Ich koche nicht jede Woche komplett neue Gerichte. Im Gegenteil. Viele unserer Mahlzeiten wiederholen sich regelmäßig.

Trotzdem brauche ich hin und wieder neue Ideen oder ein passendes Rezept für Zutaten, die noch im Kühlschrank liegen. Dann greife ich bei meiner Essensplanung auf ein paar bewährte Quellen zurück.

Meine Lieblings-Kochbücher

Ich blättere gerne in Kochbüchern, wenn mir für die kommende Woche noch ein oder zwei Ideen fehlen.

Wichtig sind mir dabei einfache Rezepte mit Zutaten, die ich ohne großen Aufwand bekomme und bei denen ich notfalls auch etwas austauschen kann.

Diese Kochbücher nehme ich dafür besonders häufig aus dem Regal.

Meine Lieblings-Foodblogs

Noch schneller geht die Rezeptsuche online. Vor allem wenn ich bestimmte Zutaten verwerten möchte, suche ich gezielt nach einem passenden Rezept, meistens zuerst bei Google.

Am Ende lande ich immer wieder auf denselben Foodblogs, weil ich weiß, dass die Rezepte alltagstauglich sind und bei uns meistens gut ankommen.

Welche Foodblogs das sind, habe ich hier festgehalten.

Für mich sind Kochbücher und Foodblogs deshalb keine Sammlung von Rezepten, die ich irgendwann vielleicht einmal ausprobieren könnte, sondern ein fester Teil meiner Essensplanung.

Und es gibt Tage, an denen hilft die beste Planung nichts…

Wenn es schnell gehen muss

Unter der Woche muss Kochen für mich vor allem einfach sein. Mir fehlt schlichtweg die Zeit und die Lust, jeden Abend lange in der Küche zu stehen.

Ich mag keine komplizierten Rezepte, sondern Gerichte, die schnell auf dem Tisch stehen und trotzdem schmecken. Dabei helfen mir einige kleine Tricks, die ich mir über die Jahre abgeschaut habe.

Tipps für eine schmackhafte Familienküche habe ich hier aufgeschrieben.

Glücklicherweise kenne ich einige Gerichte, bei denen ich gar nicht mehr groß nachdenken muss. Essen, das schnell gekocht ist, für das ich die Zutaten häufig zu Hause habe und von dem ich weiß, dass es bei uns gegessen wird.

Auf diese 10 Gerichte greife ich gerne zurück, wenn mir nichts einfällt.

Meine Essensplanung kurz & knapp

  • Ein grober Essensplan nimmt die tägliche Frage ab, was auf den Tisch kommt.
  • Essensplan und Einkaufsliste am besten direkt zusammen erstellen.
  • Wer die Gerichte nicht festen Wochentagen zuordnet, bleibt flexibel.
  • Ein Wocheneinkauf spart Zeit und Geld. Die Vorräte bleiben übersichtlich.
  • Kochbücher und Foodblogs liefern neue Ideen und helfen bei der Resteverwertung.
  • Einfache, schnelle Gerichte machen die Familienküche deutlich entspannter, auch am Wochenende.

Fazit: Essensplanung mit Kindern darf einfach und unkompliziert sein

Früher dachte ich bei Essensplanung für die Familie an perfekt ausgefüllte Wochenpläne, auf denen für jeden Tag ein festes Gericht steht. Heute reicht mir ein grober Überblick.

Unser Alltag lässt sich nicht immer eine Woche im Voraus planen und ehrlich gesagt möchte ich mich auch beim Essen nicht stärker festlegen als nötig.

Ein paar Gerichte, die passende Einkaufsliste und genug Zutaten im Haus reichen, um mir einen großen Teil der täglichen Grübelei abzunehmen. Inspiration liefern mir dabei meine Lieblingsrezepte, Kochbücher und Foodblogs.

Mehr brauche ich nicht, um die Frage zu beantworten: „Mama, was gibt es zu essen?“

Jetzt bist du dran: Wie gehst du das Thema Essensplanung für die Familie an? Arbeitest du mit einem festen Essenplan? Schreibe es mir gern in die Kommentare.

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Hi, ich bin Miriam

Ich habe eine Tochter und liebe Listen. Unter dem Motto #MachdirdasLebenleichter blogge ich seit April 2021 und teile mit dir meine Erfahrungen, um dich im Mama-Alltag besser zu organisieren. Immer mit dabei: mein Bullet Journal, eine geniale Mischung aus Kalender, Notizbuch, ToDo-Liste und Tagebuch!