Diese App heißt Blinkist.
Der Clou: Blinkist fasst Sachbücher kurz und knapp zusammen. In 10 bis 15 Minuten kann man sich die Kernaussagen anhören oder lesen.
Und während ich damals täglich über eine Stunde zur Arbeit und wieder zurück gependelt bin, habe ich viele – wirklich sehr viele – Bücher auf diese Weise „konsumiert“.
Eines der ersten Bücher war Wie ich die Dinge geregelt kriege* von David Allen. Auf Englisch: Getting Things Done oder kurz GTD.
Vielen Dank an dieser Stelle an Melanie von minschtl® Hafner für die Frage: Welches Buch hat dein Leben verändert?
Für mich war die Antwort sofort klar: GTD ist bis heute die Grundlage für meine Planung. Und ohne dieses Buch gäbe es vermutlich keinen Blog. Zumindest nicht diesen.
Wie ich vorher geplant habe
- Dinge zwar aufgeschrieben, aber ohne klares System. Stichwort: Zettelwirtschaft
- vieles gleichzeitig erledigt und mich leicht ablenken lassen
- Multitasking für produktiv gehalten
Was GTD verändert hat
Die Erkenntnis, die alles verändert hat: Multitasking ist ein Mythos. Das können nur Computer. Unser Kopf springt in Wirklichkeit hin und her und ist kein guter Speicherort für Informationen.
Dank GTD kann ich nun:
- Aufgaben erfassen und unterscheiden.
- große Aufgaben in kleine Schritte zerlegen.
- nacheinander statt gleichzeitig arbeiten.
Ich weiß, was als Nächstes zu tun ist. Und das macht mich so viel produktiver. Außerdem kann ich nachts endlich durchschlafen. Bye-bye, Gedankenkarussell.
Wenn du mehr über die GTD-Methode erfahren möchtest, dann lies hier weiter.
Ohne GTD kein „Mama liebt Listen“
GTD war der Anfang. Als ich dann etwas später Bullet Journaling für mich entdeckte, fügte sich alles zusammen.
Während GTD das „Wie erledige ich etwas?“ beantwortet, hilft mir die Bullet-Journal-Methode von Ryder Carroll beim „Wann erledige ich etwas?“. Statt hilflos auf den Berg an To-dos zu starren, werden Aufgaben gruppiert und terminiert.
Dieses Wissen teile ich hier seit 2021 in meinen „So plane ich“-Beiträgen und vielen anderen Beiträgen rund um Routinen, Haushalt und Selbstfürsorge. Immer unter dem #MachdirdasLebenleichter.
Fazit: GTD ist mehr als nur Dinge geregelt kriegen
GTD ist mehr als eine Methode, um Aufgaben fokussiert zu erledigen und endlos lange To-do-Listen abzuarbeiten. Das Buch hat meinen Umgang mit Aufgaben verändert.
Zusammen mit der Bullet-Journal-Methode ist daraus ein ganzes System entstanden, mit dem ich meinen Haushalt und Familienalltag organisiere. Ein System, das mir die Freiheit und Flexibilität ermöglicht, mich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren.
Ein System, bei dem ich mit dem richtigen Fokus Dinge erfolgreich abschließe, statt sie nur anzufangen. Und diese Herangehensweise hat mein Leben von Grund auf verändert.
Mich interessiert: Wie gehst du mit dem Gefühl um, ständig alles gleichzeitig erledigen zu müssen? Was hilft dir, den Fokus zu behalten? Schreib mir gern in die Kommentare.
Das Buch zum Thema
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