Als Alexandra Bohlmann zu ihrer Blogparade Zeig deinen Projektfriedhof aufrief, fielen mir spontan drei Projekte ein, die mich schon eine gefühlte Ewigkeit begleiten.
Einige davon habe ich mir fest vorgenommen, diesen Sommer tatsächlich anzugehen.
Meine Top 3 aus der Kategorie „Angefangen, aber unvollendet“
Lustigerweise haben alle drei etwas mit meiner Tochter zu tun. Und obwohl ich seit ihrer Geburt viel über Selbstorganisation gelernt habe, haben diese Projekte sehr lange unbeachtet in der Ecke bzw. in der Schublade gelegen …
1. Das Babyalbum
Ein Geschenk meiner Mutter, das ich im ersten Babyjahr sehr akribisch geführt habe, damit auch keine Information verloren geht. Und das passiert schnell zwischen zu wenig Schlaf, Windeln und Babygeschrei.
Also ausgefüllt ist es größtenteils in meiner ordentlichsten Handschrift. Und ironischerweise habe ich bereits viele Fotos bis ca. zum 9. Monat auch ausgedruckt. Nur nicht eingeklebt und beschriftet 😅

Das Babyalbum meiner Tochter seit inzwischen seit 8 Jahren immer mal wieder auf meiner ToDo-Liste
Dann fing ich wieder an zu arbeiten. Es folgte ein Umzug, Corona, Kindergarten, Schule. Kurz: der ganz normale Familienalltag.
Seit letztem Jahr habe ich einen neuen Schreibtisch aka Sekretär, der nun im Wohnzimmer steht, weil aus dem Homeoffice ein richtiges Kinderzimmer wurde. Beim Umräumen fiel es mir wieder in die Hände und schaut mich seitdem schuldbewusst an.
2. Familienfotos an der Wand
Daran schließen sich nahtlos die leeren Bilderrahmen an. 8 Jahre voller Leben, Lieben und Lachen. Wundervolle Erinnerungen, die sich auf meinem Smartphone verstecken 🙈
6 Jahre davon wohnen wir nun schon in unserer Wohnung. Vor Kurzem haben wir renoviert. Nach den neuen Möbeln war es Zeit, die Wände zu streichen. Und beim Wiedereinrichten habe ich demonstrativ die leeren Bilderrahmen hingehängt.

Familienfotos gehören für mich nicht nur in ein Fotoalbum, sondern auch an die Wand
Die ersten Bilder sind auch bereits ausgewählt. Und beim Durchforsten der Dateien entdecke ich bestimmt noch den ein oder anderen Schnappschuss für das Babyalbum.
3. Bastelprojekte
Und davon haben wir viele. Beim Einkaufen mitgenommen oder geschenkt bekommen. Der Inbegriff von „angefangen, aber nie vollendet“.
Im Gegensatz zu den beiden ersten Projekten, die ich demnächst abschließen möchte, wird es immer ein „Bastelprojekt“ geben, das meine Tochter voller Euphorie beginnt und dann einfach liegen lässt …
Naja, zumindest wird uns in den Herbstferien nicht langweilig 😜

Das ist nur eine kleine Auswahl an angefangenen Bastelprojekten
Fazit: Es wird immer eines geben…
Und das ist okay. Auch mein Blog ist eine andauernde Großbaustelle, an der ich mal mehr und mal weniger arbeite. Je nachdem, wie viel Zeit ich habe und wie ich meine Prioritäten setze.
Apropos Prioritäten. Hast du dich schon mal gefragt: Ist mir das „Projekt“, das ich ständig aufschiebe, so wichtig, dass es meine Zeit und Energie wert ist?
Wenn nicht, darfst du es von deiner To-do-Liste streichen. Das kostet etwas Überwindung, ist aber unglaublich befreiend.




