So plane ich einen (Kinder-) Geburtstag

Vergangenes Wochenende war es soweit: Unsere Tochter wurde 5 Jahre alt. Neben dem üblichen Kaffee & Kuchen mit der Familie hieß das auch: Kinder-Geburtstag! Entgegen der ursprünglichen Idee, die Kinder einfach im Planschbecken ihren Spaß haben zu lassen, kündigte sich Regen an. Es musste also eine Alternative her. Wie ich einen solchen Kinder-Geburtstag oder meinen eigenen grundsätzlich plane, verrate ich dir in diesem Beitrag. Mein Bullet Journal spielt dabei die Hauptrolle.

Du brauchst natürlich kein Bullet Journal, um einen Kinder-Geburtstag zu planen. Es genügen Stift und Papier, egal ob als Block oder Notizbuch. Und los geht’s mit dem Planen! Wir starten mit der Gästeliste.

1. Die Gästeliste

Die Gästeliste ist das Herzstück der Geburtstagsvorbereitungen, egal ob ich einen Kinder-Geburtstag plane oder meinen eigenen. Für den Kinder-Geburtstag orientiere ich mich dabei an der Faustregel:

Alter + 1

Dieses Mal waren es weniger Kinder als letztes Jahr. Das war mir angesichts der Platzsituation in unserer Wohnung auch ganz recht so.

Ich schreibe alle Namen der Kinder untereinander, die eine Einladung erhalten. Gäste, die (unerwarteterweise) nicht kommen, werden durchgestrichen.

Optional für den eigenen Geburtstag: unkompliziert per Textnachricht

Die Einladungen für meinen eigenen Geburtstag erfolgen üblicherweise per WhatsApp. Habe ich von „allen“ eine Rückmeldung erhalten, notiere ich mir die Namen der Pärchen und addiere die Anzahl der Kinder hinzu. So bekomme ich einen ersten Überblick, wie groß oder klein die Feier wird.

In meinem Bullet Journal darf die Gästeliste auf keinen Fall fehlen, denn diese bildet die Basis für die weitere Planung – auch wie viele Einladungen für den Kinder-Geburtstag benötigen werden. Dazu teile ich die Seite in 3 bis 4 Bereiche auf. In der Regel reicht das aus, um das Wichtigste festzuhalten. Die einzelnen Listen variieren je nach Bedarf. Doch die Gästeliste ist ein Must-have für mich.

2. Die Vorbereitungen

Sobald die Gästeliste steht, geht es an die Vorbereitungen. Ich überlege mir, was ich alles besorgen muss und mit welchen Aktivitäten ich die kleinen Gäste begeistern kann. Da es nach Regenwetter aussah, habe ich entsprechend für drinnen geplant. Kleine Mädchen lieben es zu basteln und dieses Jahr war das Hauptmotiv die kleine Meerjungfrau Ariel!

Übrigens, wenn du wissen willst, wie ich früher über Motto-Partys gedacht habe, lies mein Interview auf Mama schreibt ne Liste: Zwei Mütter, zwei Meinungen.

Am Ende wurde daraus eine Mischung aus Disney-Prinzessinnen- und Meerjungfrauen-Party. Um die Vorbereitungen hierfür etwas zu vereinfachen, habe ich mir kurzerhand vorgefertigte Bastelsets bestellt. Die Kinder waren begeistert.

Das Aufwendigste an der Vorbereitung war somit das Kuchen- bzw. Muffin backen und das Zusammenstellen der sogenannten Mitgebsel. Neben den gebastelten Kronen und Spiegeln waren das vor allem Süßigkeiten.

3. Das Kinder-Bespassungsprogramm

Für einen Kinder-Geburtstag plane ich den Ablauf zumindest grob vor. Im Gegensatz zu letztem Jahr haben wir dieses Jahr an einem Samstag gefeiert und sind mit dem Mittagessen gestartet – nicht wie üblich mit Kuchen. Das hat gleich zwei Vorteile:

  • Die Kinder fragen nicht die ganze Zeit, wann es los geht.
  • Die Kinder sind ausgeruht und gut gelaunt = weniger Drama, weil müde

Gekrönt wurde der Kinder-Geburtstag meiner Tochter von einer Meerjungfrauen-Schatzsuche, die man heutzutage glücklicherweise fix und fertig bei Etsy herunterladen kann. #MachdirdasLebenleichter Nur noch ausdrucken, fertig! Du siehst, ich habe es mir angesichts der instabilen Wetterlage sehr einfach gemacht, was das Programm und die Dekoration angeht.

Tipp: Plane ausreichend Zeit zum freien Spiel ein

4. Essen & Trinken

Dieser Punkt überschneidet sich mich den Vorbereitungen. Je nachdem wie aufwendig es soll, kann es sinnvoll sein, eine eigene Liste samt Einkaufszettel dafür anzulegen.

Optional für den eigenen Geburtstag: Wer bringt was mit?

In meinem Freundeskreis steuert jeder etwas zum Buffet bei. Um hier den Überblick zu behalten, notiere ich hinter den Namen, wer was mitbringt. Von süß bis herzhaft oder ein besonders Getränk, alles ist erlaubt. Das sorgt für ein abwechslungsreiches Buffet und es steht am Ende nicht zweimal der gleiche Salat auf dem Tisch. Außerdem gilt: Wenn wir grillen, bringt jeder seine eigenen Würstchen mit. Jeder hat andere Präferenzen (vor allem unsere Vegetarier), und die Kosten für die Party bleiben im Rahmen.

Übrigens hier der Beweis, dass ich nicht alles in meinen Bullet Journal als hübsch gestaltetes Layout festhalte. Auf diesen beiden Zetteln habe ich dieses Jahr meinen eigenen Geburtstag geplant. Manchmal ist es eben klassische Zettelwirtschaft. Hauptsache aufgeschrieben!

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5. Die Geschenke

Direkt nach der Einladung kommt die Frage: Was wünschst du dir? Und wenn das Kind keine Antwort weiß, dann fragen wir eben Mama. Egal, ob Kinder-Geburtstag, Weihnachten oder Ostern, Geschenke halte ich für jede Person in einem eigenen Layout fest. Hier notiere ich Geschenkideen oder auch bereits gekaufte Geschenke, die ich spontan mitgenommen habe. Für unsere Tochter schreibe ich zudem dazu, wer welches Geschenk übernimmt. So behalte ich den Überblick und kann die Spielzeugflut etwas abmildern.

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Fazit: Kinder-Geburtstag planen leichtgemacht

Der Kinder-Geburtstag kann eine wahre Freude sein, wenn er gut durchdacht und organisiert ist. Ich hoffe, dieser Einblick in meinen Planungsprozess hat euch inspiriert. Denkt daran: Es geht NICHT um Perfektion, sondern um gemeinsame Erlebnisse und fröhliche Momente, die in Erinnerung bleiben. Vielleicht habt ihr auch eigene Tipps und Tricks. Ich freue mich, eure Erfahrungen in den Kommentaren zu lesen!

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Hi, ich bin Miriam

Ich habe eine kleine Tochter und liebe Listen. Unter dem Motto #MachdirdasLebenleichter blogge ich seit April 2021 und gebe dir meine besten Tipps an die Hand, um dich im Alltag besser zu organisieren. Immer mit dabei: mein Bullet Journal, eine geniale Mischung aus Kalender, Notizbuch, ToDo-Liste und Tagebuch!

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