Frühjahrsputz mal anders: So machst du dein Zuhause im Nu sauber

Ich habe lange gedacht, Frühjahrsputz sei anstrengend. Bis ich gemerkt habe, dass es auch anders geht.
Inhaltsverzeichnis

Die Tage werden länger und beim Blick nach draußen denkst du vielleicht: Eigentlich müsste ich mal wieder die Fenster putzen. Und wenn du ehrlich bist, wäre auch ein Frühjahrsputz fällig. Doch wer hat Lust, stundenlang zu schrubben?

Viele von uns schieben den Frühjahrsputz vor sich her, weil er nach viel Arbeit klingt. Mir ging es lange genauso. Bis ich auf eine Methode gestoßen bin, mit der ein Raum erstaunlich schnell sauber wird.

Inspiriert wurde ich dabei von Melissa Maker von Clean my Space. Sie ist Reinigungsprofi, hasst es aber zu putzen. Genau deshalb entwickelt sie Methoden, um schneller und dennoch gründlich zu arbeiten.

Eine davon stelle ich dir heute vor.

So funktioniert ein schneller Frühjahrsputz mit dem 3-Wave-System

Das 3-Wave-Cleaning-System ist eine einfache Methode, bei der ich jeden Raum in drei Durchgängen reinige. Statt alles gleichzeitig zu machen, gehe ich Schritt für Schritt vor.

Das funktioniert nicht nur beim Frühjahrsputz, sondern für die tägliche Putzroutine.

Das Beste daran: Ich brauche dafür nur ein paar Dinge, die ich sowieso schon daheim habe.

Die Vorbereitung

Bevor ich anfange, lege ich mir alles bereit, was ich brauche:

  • mehrere Mikrofaser-Tücher
  • eine kleine Sprühflasche
  • Spülmittel
  • optional: ein paar Tropfen ätherisches Öl

Der selbstgemachte Allzweckreiniger

Für die meisten Oberflächen nutze ich einen ganz einfachen Reiniger, den ich mir im Handumdrehen selbst mische. Dafür fülle ich die Sprühflasche etwa zur Hälfte mit Wasser und gebe einen Spritzer Spülmittel und ein paar Tropfen ätherisches Öl dazu. Besonders gern nehme ich Lavendel. Das macht das Putzen gleich entspannter.

Schritt für Schritt: Der schnelle Frühjahrsputz in 3 Wellen

Ein Frühjahrsputz muss nicht aufwendig sein. Wenn ich mit dem Frühjahrsputz beginne, suche ich mir zuerst einen Raum aus, in dem ich schnell Fortschritte sehe. Das motiviert mich, weiterzumachen.

1. Welle: Oberflächen freiräumen

Im ersten Schritt räume ich alle Dinge weg, die nicht in den Raum gehören. Dabei hilft mir die Körbchen-Methode: Alles, was nicht in den Raum gehört, landet zunächst in einem Korb.

Den stelle ich vor die Tür oder in den Flur und kümmere mich später darum.

Deko und andere Gegenstände lege ich kurz auf Flächen, die ich gerade nicht reinigen muss z. B. auf das Bett oder die Couch. Erst wenn die Oberflächen frei sind, kann ich diese wirklich schnell reinigen.

2. Welle: Staub wischen und Oberflächen reinigen

Erst trocken, dann nass

Ein Fehler, den ich früher oft gemacht habe: Ich habe direkt mit dem feuchten Tuch losgelegt.

Mikrofasertücher können Staub allerdings nur dann gut aufnehmen, wenn sie trocken sind. Also: Erst alle Oberflächen trocken abstauben.

Das dauert keine fünf Minuten, wenn der Raum bereits aufgeräumt ist. Und seit ich das so mache, bleiben deutlich weniger Fussel zurück.

Oberflächen richtig abwischen

Sind die Oberflächen erst einmal vom Staub befreit, gehe ich meistens so vor:

  • Entweder direkt auf das Tuch sprühen und abwischen: Das eignet sich vor allem für empfindliche Oberflächen wie Holz oder Regale, die nicht zu viel Feuchtigkeit mögen. Ich arbeite dabei immer von oben nach unten.
  • Oder einsprühen und kurz einwirken lassen: Bei hartnäckigeren Flecken sprühe ich die Oberfläche direkt ein, lasse alles einen Moment wirken und wische dann mit einem sauberen Mikrofasertuch nach. Gerade hier macht die Einwirkzeit oft mehr aus, als ich lange gedacht hätte.

Die richtige Wischtechnik

Lange war ich überzeugt, dass es völlig egal ist, wie ich wische. Hauptsache sauber. Inzwischen weiß ich, dass auch das einen Unterschied macht.

Melissa Maker empfiehlt das sogenannte S-Pattern. Dabei wischst du in S-förmigen Bewegungen von oben nach unten oder von hinten nach vorne. So lässt sich eine Fläche gründlicher reinigen, ohne den Schmutz immer wieder hin und her zu verteilen.

Hilfreich finde ich außerdem den Eyelevel-Test. Wenn du eine Fläche auf Augenhöhe betrachtest, fallen dir oft noch Stellen auf, die von oben sauber wirken, es aber nicht ganz sind. Hier ein Beispiel aus meiner eigenen Küche:

Weitere Putztipps findest du in 5 Putztipps vom Profi, die ich im Alltag nutze

3. Welle: Den Boden reinigen

Wenn ich vorher von oben nach unten gearbeitet habe, liegt der meiste Schmutz am Ende sowieso auf dem Boden.

Dann sauge ich einmal gründlich durch und wische bei Bedarf noch nass nach. Damit ist der Raum fertig.

Das 3-Wave-Cleaning-System im Überblick

  1. Welle: Oberflächen freiräumen mit der Körbchen-Methode
  2. Welle: Erst trocken Staub wischen, dann Oberflächen abwischen – immer von oben nach unten und in S-förmigen Bewegungen.
  3. Welle: Boden saugen oder wischen, fertig!

Mit dieser Methode vermeidest du doppelte Arbeit, arbeitest automatisch von oben nach unten und sparst beim Frühjahrsputz deutlich Zeit.

Fazit: Frühjahrsputz ohne stundenlanges Schrubben

Seit ich das 3-Wave-Cleaning-System kenne, gehe ich deutlich entspannter an den Frühjahrsputz heran. Statt alles auf einmal erledigen zu wollen, arbeite ich mich Raum für Raum vor. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie.

Und ganz ehrlich: Das Fensterputzen überlasse ich trotzdem meistens meinem Mann. Denn diese Aufgabe gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsaufgaben.

Wenn du dir im Anschluss an den Frühjahrsputz eine eigene Putzroutine aufbauen möchtest, kann dir ein persönlicher Wochenputzplan dabei helfen. Du kannst ihn dir hier herunterladen.

Mockup Freebie Putzroutine

Mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf einen solchen Affiliate-Link klickst und über diesen einkaufst, bekomme ich vom betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Teile diesen Blogartikel

Die Produktanzeige wurde mit dem WordPress-Plugin affiliate-toolkit umgesetzt.
Das bin ich! Miriam von Mama leibt Listen

Hi, ich bin Miriam

Ich habe eine Tochter und liebe Listen. Unter dem Motto #MachdirdasLebenleichter blogge ich seit April 2021 und teile mit dir meine Erfahrungen, um dich im Mama-Alltag besser zu organisieren. Immer mit dabei: mein Bullet Journal, eine geniale Mischung aus Kalender, Notizbuch, ToDo-Liste und Tagebuch!

Pfeil nach unten
Pfeil nach unten

Das könnte dir auch gefallen

Ein Kommentar

  1. Manchmal hilft es schon, wenn man die Putzroutine in kleine Etappen aufteilt – das 3-Wellen-System bringt da echt Struktur rein. Gerade das S-Muster beim Wischen hat bei mir zu Hause tatsächlich einen Unterschied gemacht, vor allem bei Küchenfronten.
    Für öffentliche Einrichtungen oder Pflegeheime würde ich trotzdem nie komplett auf Profis verzichten, denn dort zählen nicht nur Sauberkeit, sondern auch klare Hygienestandards. Wie gut funktioniert das Ganze eigentlich bei stark frequentierten Eingangsbereichen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Direkt in dein Postfach

# Mach Dir das Leben leichter