Warum Ordnung bei uns kein Zufall ist

Bei uns sieht es meistens ordentlich aus, aber nicht weil ich ständig putze.
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Kennst du den Spruch: „Vorhin war hier noch aufgeräumt und geputzt. Schade, dass du es verpasst hast“?

Früher habe ich davon gerne Gebrauch gemacht. Meistens genau dann, wenn gerade Besuch vor der Tür stand und ich in letzter Minute noch schnell Spielsachen eingesammelt und Kissen aufgeschüttelt habe.

Heute benutze ich ihn nur noch selten. Wie ich das geschafft habe, zeige ich dir in diesem Beitrag.

Doch vorher lohnt sich ein Blick auf die Frage, warum es im Familienalltag oft so schwer ist, dauerhaft Ordnung zu halten.

Warum Ordnung im Familienalltag so schwer ist

Ordnung bedeutet für jeden etwas anderes. Manche fühlen sich erst wohl, wenn alles an seinen Platz ist. Andere können mit ein bisschen Chaos ganz gut leben.

Spannend wird es, wenn mehrere Menschen mit ganz unterschiedlichen Vorstellungen zusammenleben. Bei uns ist das nicht anders. Dazu kommt, dass Kinder Ordnung erst lernen müssen.

Kein Wunder also, dass im Alltag schnell Unordnung entsteht. Kaum ist alles aufgeräumt, sieht es kurze Zeit später wieder anders aus. Wie frustrierend!

Mir ging es lange genauso. Irgendwann habe ich gemerkt, dass mehr Putzen nicht die Lösung ist. Entscheidend ist, wie ich im Alltag mit Ordnung umgehe.

So schaffe ich Ordnung im Familienalltag

Mir helfen im Alltag vor allem drei Dinge: meine Aufräumroutine, ein paar einfache Ordnungsregeln und regelmäßiges Ausmisten.

1. Meine 15-Minuten-Aufräumroutine

Lange hätte ich nicht geglaubt, dass ich in so kurzer Zeit wirklich Ordnung schaffen kann. Beim sogenannten Speed Cleaning geht es auch gar nicht darum, alles perfekt aufzuräumen oder den Putzeimer rauszuholen. Es geht darum, die Grundordnung wiederherzustellen.

Ich stelle mir dafür einen Timer auf 10 bis 15 Minuten und gehe einmal mit einem Körbchen durch die Wohnung. Alles, was nicht an seinem Platz ist, wird eingesammelt und zurückgeräumt. Mehr braucht es oft gar nicht.

Wie genau Speed Cleaning funktioniert, habe ich hier beschrieben.

Das Speed Claning habe ich übrigens von der Flylady übernommen. Warum ich mit ihren restlichen Methoden eher weniger anfangen kann, habe ich hier festgehalten.


2. Meine Regeln für ein aufgeräumtes Zuhause

Noch wichtiger als das Aufräumen selbst sind für mich ein paar einfache Ordnungsregeln.

Zum Beispiel versuche ich Dinge direkt zu erledigen oder zurückzulegen, wenn ich sie ohnehin gerade in der Hand habe. Und ich achte darauf, dass jeder Gegenstand einen festen Platz hat.

Perfekt funktioniert das natürlich nicht immer. Schließlich wohne ich nicht allein. Aber dank dieser Regeln muss ich weniger aufräumen und bin auch schneller fertig.

Welche Regeln das sind, habe ich hier aufgeschrieben.

3. Regelmäßiges Ausmisten

Wahrscheinlich kannst du es schon nicht mehr hören, aber regelmäßiges Ausmisten ist Pflicht, wenn du langfristig nicht in Kinderspielzeug und Unmengen an Kleidung ertrinken willst.

Ich bin mittlerweile ein echter Profi im Ausmisten.

Falls du gerade überlegst, wo du überhaupt anfangen sollst, hilft dir vielleicht mein Beitrag darüber, wie ich mit dem Ausmisten anfange, ohne alles umzukrempeln.

Und hier findest du eine Liste mit Möglichkeiten, damit die aussortierten Dinge auch wirklich das Haus verlassen.

Ordnung halten mit Kindern kurz & knapp

  • Regelmäßiges Ausmisten hilft, den Überblick zu behalten. Sonst wird auch das Aufräumen mühsam.
  • Mit täglich 15 Minuten Aufräumen ist die Grundordnung schnell wiederhergestellt.
  • Klare Ordnungsregeln helfen, damit das Chaos gar nicht erst überhandnimmt.

Fazit: Ordnung im Familienalltag ist möglich

Ordnung ist bei uns kein Zufall, weil ich regelmäßig ausmiste und aufräume. Und ja, das kostet Zeit. Doch die nehme ich mir gern für ein aufgeräumtes Zuhause, in dem ich abends zur Ruhe kommen kann.

Vor allem hat bei uns alles einen festen Platz. So nimmt das Chaos nicht überhand. Und dank der Körbchen-Methode schaffe ich im Nu wieder Ordnung – ganz egal ob kurz vor dem Schlafengehen oder wenn kurzfristig Besuch vor der Tür steht.

Mich interessiert: Wie schaffst du Ordnung im Familienalltag? Hast du feste Routinen? Schreibe es gerne in die Kommentare.

Wenn du wissen möchtest, wie ich meinen Haushalt insgesamt organisiere, lies hier weiter.

Und hier habe ich aufgeschrieben, warum Putzen und aufräumen nicht das gleiche sind.

Weitere Fragen zum Thema Ordnung halten

Muss ich jeden Tag aufräumen, damit es ordentlich bleibt?

Funktionieren Ordnungsregeln auch mit Kindern?

Was mache ich, wenn meine Familie weniger Wert auf Ordnung legt als ich?

Das kenne ich nur zu gut. Nicht alle haben das gleiche Bedürfnis nach Ordnung. Mir hilft es, mich auf ein paar gemeinsame Regeln für die wichtigsten Räume zu konzentrieren. Und ich akzeptiere, dass es Bereiche gibt, in denen andere ihr kreatives Chaos behalten dürfen.

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Das bin ich! Miriam von Mama leibt Listen

Hi, ich bin Miriam

Ich habe eine Tochter und liebe Listen. Unter dem Motto #MachdirdasLebenleichter blogge ich seit April 2021 und teile mit dir meine Erfahrungen, um dich im Mama-Alltag besser zu organisieren. Immer mit dabei: mein Bullet Journal, eine geniale Mischung aus Kalender, Notizbuch, ToDo-Liste und Tagebuch!

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