Meine Not-to-do-Liste für einen leichteren Mama-Alltag

Lange dachte ich, organisiert zu sein bedeutet, möglichst viel zu schaffen. Wie falsch ich doch lag.
Bucket Liste, ToDo-Liste, Ta-Da-Liste: Was ist der Unterschied?
Inhaltsverzeichnis

Als Listenliebhaberin hat mich diese Blogparade von Mara Pairan natürlich sofort angesprochen.

To-do-Listen helfen, den Familienalltag zu strukturieren und besser zu organisieren. Aber nicht alles gehört darauf. Und manche Dinge werden leichter, wenn man sie bewusst nicht tut.

20 Dinge, die ich im Mama-Alltag nicht (mehr) mache

Ich muss zugeben, dass es am Ende so viele Dinge waren, hat mich selbst überrascht. Es zeigt aber, wie sehr ich mich die letzten Jahre weiterentwickelt habe. Vor allem, seitdem ich Mutter bin und nach Möglichkeiten suche, mir den Alltag mit Kind ein wenig leichter zu machen.

  1. Ich erledige nicht jede Aufgabe sofort.
    Nicht alles ist dringend. Manche Dinge können warten, andere können ganz weg.
  2. Ich behalte nicht alles im Kopf.
    Aufgaben, Termine und Ideen werden aufgeschrieben. Das sorgt für Platz im Kopf und mehr Energie im Mama-Alltag.
  3. Ich mache nicht mehrere Dinge gleichzeitig.
    Eine Sache nach der anderen. Das sage ich bereits meiner Tochter.
    Mehr Fokus bringt meist bessere Ergebnisse. Aufgaben werden abgeschlossen statt nur angefangen. Und das wiederum ist ein sehr befriedigendes Gefühl.
  4. Ich fange nicht ständig etwas Neues an.
    Weniger parallele Baustellen schaffen mehr Ruhe im Kopf.
  5. Ich lasse mich nicht sofort unterbrechen.
    Nicht alles braucht eine direkte Reaktion. Auch Kinder nicht. Ich bitte sie einfach einen kurzen Moment zu warten. Stichwort: Fokus.
  6. Ich verliere mich nicht in unwichtigen Details.
    Gut genug statt perfekt: Die letzten 20 Prozent Aufwand machen selten den entscheidenden Unterschied. Besser bekannt als 80-20-Regel.
  7. Ich suche nicht nach der perfekten Methode.
    Nicht jede Routine und nicht jedes Planungssystem muss zu mir passen.
  8. Ich plane nicht jeden Tag bis ins Kleinste.
    Eine grobe ToDo Liste reicht, angepasst an den Terminkalender und meine Energie.
  9. Ich takte meinen Tag nicht durch.
    Mein Alltag braucht Puffer und Flexibilität. Vor allem mit Kindern gehört Unvorhergesehenes dazu.
  10. Ich halte nicht an Routinen fest, die mehr Energie kosten, als sie bringen.
    Eine Routine darf verändert oder gestrichen werden.
  11. Ich nutze nicht jede freie Minute produktiv.
    Pausen müssen keinen Zweck erfüllen.
  12. Ich koche nicht jeden Tag frisch und aufwendig.
    Einfache Gerichte, Reste oder Tiefkühlkost sind völlig in Ordnung.
  13. Ich verwechsle Haushalt nicht mit Perfektion.
    Sauber und ordentlich sind zwei verschiedene Dinge. Und mein Wochenputzplan hilft mir dabei, den Überblick zu behalten.
  14. Ich rechtfertige mich nicht für einfache Lösungen.
    Was den Alltag erleichtert, ist einen Versuch wert. Was sich bewährt, darf bleiben.
  15. Ich übernehme nicht automatisch jede Aufgabe.
    Verantwortung kann geteilt werden.
  16. Ich nehme abgegebene Aufgaben nicht wieder zurück, nur weil andere sie anders erledigen.
    Anders ist nicht automatisch schlechter.
  17. Ich erkläre nicht jede Aufgabe bis ins kleinste Detail.
    Wer Verantwortung übernimmt, darf seinen eigenen Weg finden.
  18. Ich denke nicht für alle mit.
    Dieser Punkt ist definitiv noch ausbaufähig. Aber je älter meine Tochter wird, desto mehr gilt: Nicht jede Erinnerung muss bei mir hängen bleiben.
  19. Ich sage nicht aus Gewohnheit Ja.
    In WhatsApp Gruppen warte ich ab. Meistens sind andere schneller und ich habe eine Aufgabe weniger. Oder ich sage: Lass mich darüber nachdenken.
  20. Ich mache Dinge nicht nur deshalb, weil man sie eben so macht.
    Erwartungen von außen sind kein ausreichender Grund. Und was andere denken, ist mir einfach egal.

Fazit: Eine Not-to-do-Liste ist keine Ausrede

Das ganz bestimmt nicht. Doch seitdem ich im Alltag diese Dinge bewusst nicht mehr tue, bin ich deutlich gelassener. Ich setze Prioritäten und investiere die Energie in die Dinge, die MIR wichtig sind und nicht anderen. Das ist am Ende alles, was zählt.

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Hi, ich bin Miriam

Ich habe eine Tochter und liebe Listen. Unter dem Motto #MachdirdasLebenleichter blogge ich seit April 2021 und teile mit dir meine Erfahrungen, um dich im Mama-Alltag besser zu organisieren. Immer mit dabei: mein Bullet Journal, eine geniale Mischung aus Kalender, Notizbuch, ToDo-Liste und Tagebuch!