8 Wege, um Aussortiertes unkompliziert loszuwerden

Nach dem Ausmisten bleibt bei mir oft eine Frage: Was mache ich jetzt eigentlich mit all den Dingen, die gehen dürfen?
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Flohmarkt ist für mich selten eine Option. Dafür fehlt mir meist Zeit und ehrlich gesagt auch die Lust. Also habe ich mir über die Jahre verschiedene Wege gesucht, um Aussortiertes unkompliziert weiterzugeben.

Je nachdem, ob es nur einzelne Teile sind oder gleich mehrere Kisten, funktionieren unterschiedliche Lösungen besser. Deshalb habe ich meine Erfahrungen hier gesammelt.

Wenn du nur einzelne Teile loswerden willst

Bei einzelnen Teilen halte ich es bewusst einfach. Hauptsache, sie verschwinden zeitnah aus dem Haus und bleiben nicht wieder irgendwo liegen.

1. Free your Stuff Facebook Gruppen

Ich habe diese Möglichkeit zu Corona-Zeiten für mich entdeckt. Eine Freundin hat mir davon erzählt und so funktioniert’s: Trete einer lokalen „Free your Stuff“ Facebook Gruppe bei, Foto hochladen, fertig! In den Kommentar schreibst du GIVE plus den Gegenstand und wo dieser kostenlos abgeholt werden kann. Vielleicht findest du so jemanden in deiner Nähe, der daran Freude hat.

2. Freunde fragen

Bevor ich eine Sache einstelle, frage ich Familie oder Freunde. Das geht unkompliziert und schnell. Ich gebe regelmäßig Fehlkäufe an meine Mutter oder Schwester weiter. Von einer Freundin habe ich auch schon einen Marken-Epilierer geschenkt bekommen. Die gleiche Freundin übrigens, die mir von den „Free your Stuff“ Facebook Gruppe erzählt hat.

Aber Achtung! Im umgekehrten Fall solltest du dich nicht verpflichtet fühlen, etwas anzunehmen, was du nicht wirklich brauchst. Gerade bei unseren Eltern tendieren wir dazu, ja zu sagen, um sie nicht zu verletzen. Also sei ehrlich, sonst war das Ausmisten umsonst.

3. Auf Kleinanzeigen oder Vinted verkaufen

Ich gebe zu, das klappt mal mehr und mal weniger gut. Entweder sind die Dinge sofort weg oder es passiert wochenlang gar nichts. Das kann frustrierend sein. Auch der Aufwand ist hier deutlich größer: Bilder machen, aussagekräftige Beschreibung schreiben, den richtigen Preis finden. Bei Verkauf das Päckchen versenden etc.

Meiner Erfahrung nach lohnt sich das vor allem für große Teile. Und ich persönlich habe wenig Spaß daran. Mein Mann stellt deshalb bei uns die Sachen bei Kleinanzeigen rein, bei Vinted habe ich bisher nur eingekauft.

4. Verschenken-Kiste vor der Tür

Solche Kisten hast du vielleicht schon in deinem eigenen Ort gesehen. Eine Kiste, auf der groß ZU VERSCHENKEN steht. Darin meist Dekoartikel, die aussortiert auf neue Besitzer warten.

Ich habe diese Methode genutzt, um vor unserem letzten Umzug großzügig den Keller zu entrümpeln. Das funktioniert super für sehr viele Kategorien – vorausgesetzt es regnet nicht: Sogar Bücher, Zeitschriften, CDs, Kerzen, alles weg!

Wichtig: Ich kontrolliere die Kiste regelmäßig und lasse diese nicht länger als ein bis zwei Tage draußen stehen lassen. Sonst sieht es so aus, als wollte ich Müll entsorgen.

5. Das Büchertauschregal

Wenn ich ein oder zwei Bücher loswerden möchte und keine Lust habe, diese zu verkaufen, lege ich die gelesenen Exemplare bei uns in einem öffentlichen auch Bücherturm ab.

So haben andere die Möglichkeit, sich an meinen Büchern zu erfreuen, und schaffe ganz nebenbei Platz in meinem eigenen Regal. Manchmal finde ich sogar selbst ein Buch, das ich lesen möchte.

Wenn mehrere Kisten zusammenkommen

Manchmal bleibt es aber nicht bei ein paar Teilen. Gerade nach größeren Ausmistaktionen stehen bei mir oft mehrere Kisten rum. Hier gehe ich anders vor, damit der Kram am Ende nicht im Keller landet.

6. Spenden an ein Sozialkaufhaus

Wenn meine Sachen noch brauchbar sind, ich diese selbst aber nicht mehr benötige, spende ich gerne an eine lokale Wohltätigkeitsorganisation oder ein Sozialkaufhaus z. B. Oxfam oder ein anderes Sozialkaufhaus in deiner Nähe. Google hilft dir, eine passende Organisation zu finden.

Am besten informierst du dich vorab, welche Gegenstände benötigt und angenommen werden, denn die Organisationen haben nur begrenzte Lagerflächen und die Auswahl variiert je nach Saison. Vor allem gut erhaltene Haushaltswaren werden gerne genommen. Manchmal holen die Organisation auch Möbelstücke ab – vorausgesetzt diese sind nicht reif für den Sperrmüll.

7. Für Kleidungsstücke: der Second-Hand-Laden

Wenn ich ein schlechtes Gewissen habe, aussortierte Kleidungsstücke in den Altkleidercontainer zu werfen, aber keine Lust auf Vinted & Co. habe, gebe ich die Sachen in einem Second-Hand-Laden ab. So bekomme ich noch etwas Geld dafür, ohne selbst die Mühe zu machen.

Ich selbst kaufe sehr gerne second hand ein, denn dort kann die Kleidungsstücke vor dem Kauf anprobieren und vermeide so weitere Fehlkäufe.

Sollte der Second Hand Laden deiner Wahl deine Ware nicht annehmen wollen, kannst du die Teile auch einem Sozialkaufhaus spenden. Viele haben eigene Kleiderkammern, in denen sich das ein oder andere Schnäppchen versteckt.

8. Gebrauchte Bücher und Elektronik zu Geld machen: Momox & Co.

Ich hätte es selbst nicht gedacht, aber für einige Exemplare gibt es bis zu 10€! Besonders aussortierte Kochbücher sind gefragt. Für Exemplare neueren Datum gibt es bis zu 3€. Solche Preise bekommst du nicht einmal auf dem Flohmarkt.

Hier lohnt es sich zu vergleichen: Momox und Rebuy bieten für das gleiche Buch unterschiedliche Preise an. Also schnappe dir deinen Stapel Bücher und gib die ISBN-Nummer eingeben. Entscheide dich für einen Anbieter, alles in ein Päckchen packen und weg damit!

Für deine Bücher gibt es nur Cent Beträge? Dann ab damit in das Büchertauschregal.

Alle Wege auf einen Blick

  1. Free your Stuff Gruppen auf Facebook
  2. Im Bekanntenkreis fragen
  3. Kleinanzeigen oder Vinted
  4. Verschenken-Kiste vor der Tür
  5. Büchertauschregal
  6. Spenden ans Sozialkaufhaus
  7. Second-Hand-Laden für Kleidungsstücke
  8. Momox & Co. für gebrauchte Bücher

Fazit: Platz schaffen ohne langes Zögern

Das sind die Wege, die mir helfen, aussortierte Dinge wirklich loszuwerden, ohne sie monatelang im Keller zu parken. Nicht alles klappt immer sofort, aber vieles schneller, als ich früher gedacht hätte.

Falls du gerade überlegst, wo du überhaupt anfangen sollst, hilft dir vielleicht mein Beitrag darüber, wie ich mit dem Ausmisten anfange, ohne alles umzukrempeln

Mich würde interessieren: Welcher Weg passt für dich am besten: weitergeben, verkaufen oder spenden? Schreib mir gern in die Kommentare.

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Das bin ich! Miriam von Mama leibt Listen

Hi, ich bin Miriam

Ich habe eine Tochter und liebe Listen. Unter dem Motto #MachdirdasLebenleichter blogge ich seit April 2021 und teile mit dir meine Erfahrungen, um dich im Mama-Alltag besser zu organisieren. Immer mit dabei: mein Bullet Journal, eine geniale Mischung aus Kalender, Notizbuch, ToDo-Liste und Tagebuch!

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